Trockeneis

Trockeneis: der neue Reinigungsstandard in der Industrie
Öle, Fette, Silikone – Verschmutzungen, die im industriellen Umfeld an maschinellen Anlagen, Turbinen oder anderen Komponenten entstehen, müssen in regelmäßigen Abständen beseitigt werden. Denn eine gründliche Reinigung mindert Verschleiß und steigert die Qualität. Zudem wirken sich saubere Maschinen, Werkzeuge oder andere Teile, positiv auf den Unternehmenserfolg aus: Gleichbleibend hohe Produktivität, bei sicheren Produktionsprozessen und seltenerem Ausfall von Anlagen.
Die Schwierigkeit: Die Wahl des richtigen Reinigungsmittels. Denn herkömmliche, meist chemische Mittel sind kaum in der Lage, alle Verschmutzungen im industriellen Umfeld zu bewältigen.
Mit Trockeneis kann diesen Herausforderungen begegnet werden. Eine spezielle Eigenschaft macht die Eispartikel für die Reinigung im industriellen Umfeld besonders wertvoll: Trockeneis geht bei einer Temperatur von -78,5 °C direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über – ganz ohne zu schmelzen! Gleichzeitig dehnt es sich extrem aus. Trifft das Trockeneis auf dem zu reinigenden Objekt auf, sprengt es den entstandenen Schmutz sozusagen ganz einfach weg.  

Was ist Trockeneis?
Trockeneis geht aus flüssigem Kohlenstoffdioxid (Kohlensäure, CO2) hervor, einem nicht brennbaren, geruchslosen Naturgas. Dieses ist in großen Mengen in Vulkanen, Erdspalten, Quellen sowie in pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stoffwechseln zu finden. Trockeneis hat eine konstante Temperatur von -78,5 °C und enthält kein Wasser.

Wie wird Trockeneis hergestellt?
In einem physikalischen Vorgang, bei welchem in einem Pelletierer flüssiges Kohlenstoffdioxid unter atmosphärischem Druck entspannt wird, entsteht Trockeneis bzw. Trockeneisschnee. Dieser wird durch die Extruderplatte des Pelletierers gepresst. Das Ergebnis sind harte Trockeneispellets, die anschließend in ein Trockeneisstrahlgerät gefüllt werden können.
Mit dem COOLMASTER, dem Trockeneisstrahlgerät der neuen Generation, entfernen auch Sie mit Hilfe von Trockeneis Verschmutzungen jeder Art – und setzen neue Reinigungsstandards im Unternehmen. Grenzenlos - ob in der Kunststoff-, Lebensmittel- oder Automobilindustrie.
Darüber hinaus profitieren Sie von vielen weiteren Vorteilen der Trockeneisreinigung. Zum Beispiel von der enormen Zeitersparnis: Bei der Reinigung mit Trockeneis bleibt, im Gegensatz zum Druckluftstrahlen mit Sand, kein Strahlschutt zurück, der anschließend aufwändig entsorgt werden müsste. Den vom COOLMASTER sorgfältig gelösten Schmutz können Sie ganz einfach aufkehren oder -saugen. Außerdem sparen Sie Zeit, da mit dem Trockeneisstrahlgerät im laufenden Betrieb gereinigt werden kann, umständliche Reinigungsprozesse am Wochenende oder in der Nacht entfallen dadurch.
Trockeneisreinigen ist darüber hinaus höchst umweltfreundlich. Indem der Schmutz ohne Wasser oder chemische Mittel beseitigt wird, wird die Umwelt geschont und Mitarbeiter nicht mit aufwändigen Entsorgungsprozessen konfrontiert.
Ein besonderes Highlight: Bei der Reinigung mit Trockeneis werden keine Oberflächen beschädigt; und mit dem COOLMASTER können Sie selbst Oberflächen unterschiedlichster Strukturen und Empfindlichkeitsgrade problemlos von Verschmutzungen befreien.
Die Vorteile der Trockeneisreinigung auf einen Blick:
  • Stillstandzeiten von Maschinen werden reduziert und Zeit gespart, da im laufenden Betrieb gereinigt wird.
  • Trockeneisstrahlen ist rundum umweltfreundlich, da weder Chemie noch Wasser eingesetzt werden müssen.
  • Im Gegensatz zur chemischen Reinigung entstehen keine giftigen Strahlmittelrückstände.
  • Es kommt zu keiner Beschädigung der Oberfläche.
Wie funktioniert die Trockeneisreinigung?
Ausgangsbasis für die Reinigung mit Trockeneis ist ein Trockeneisstrahlgerät, wie der COOLMASTER sowie Trockeneispellets. Die Pellets dienen bei dem Verfahren als Strahlmedium und werden durch den Druckluftstrahl auf extrem hohe Geschwindigkeit beschleunigt. Über eine Pistole und Düse bringt das Gerät diese schließlich auf das zu reinigende Objekt.
Bei diesem Prozess entstehen drei Effekte, die in Kombination ein optimales Reinigungsverfahren ermöglichen:
Beim ersten Effekt, dem kinetischen Effekt, werden die Trockeneispellets auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt. Das anschließende Auftreffen der Strahlmittel bei -78,5°C, löst den thermischen Effekt aus:  Das Strahlmittel kühlt die Schmutzschicht schockartig ab, zieht sich zusammen und bildet Risse. Die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten rufen schließlich die Lösung der Bindung zwischen Oberfläche und Verschmutzung hervor. Im letzten Schritt wird der physikalische Zustand der Trockeneispellets verändert, indem das Kohlenstoffdioxid beim Aufprall direkt vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht. Für die Trockeneisreinigung besonders entscheidend: das CO2 dehnt sich innerhalb eines Sekundenbruchteils gleichzeitig um das 700-fache Volumen aus. Diese Ausdehnung sprengt die Verschmutzung komplett von der Oberfläche ab. Die aufgrund der Reinigung entstandenen Schmutzpartikel können am Ende ganz einfach entsorgt werden.
Das Verfahren auf einen Blick:

Für die Trockeneisreinigung werden benötigt: